Joomla Agenturen im Vergleich
Joomla Agenturen neutral vergleichen - 22 geprüfte Anbieter mit echten Bewertungen. Die Rangfolge richtet sich nach unserem neutralen Score; Top-Partner sind separat gekennzeichnet.
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Joomla Agenturen: das Wichtigste im Überblick
Joomla ist ein Nischen-CMS mit sehr treuer Basis - und genau deshalb ist die Suche nach der passenden Agentur so mühsam. Viele Dienstleister, die früher Joomla gemacht haben, sind längst zu WordPress abgewandert und beantworten deine Anfrage mit einem Migrationsangebot, das du gar nicht wolltest. Hier findest du Anbieter, die Joomla wirklich noch im Tagesgeschäft betreuen: Update-Pfade von Joomla 3 auf 5, Overrides statt Core-Hacks, Extensions wie VirtueMart oder Fabrik, Wartung mit klaren Reaktionszeiten. Wir sortieren neutral nach Bewertungen, Profiltiefe und Verifizierung - Bezahlung verändert die Reihenfolge nie, das ist der ganze Punkt dieses Verzeichnisses. Weil eine Joomla-Betreuung selten ein Einmalprojekt ist, lohnt sich der Blick auf die Chemistry: Du suchst nicht nur Code, sondern jemanden, der deine Installation in zwei Jahren noch kennt. Schick zwei bis drei Anbietern dasselbe Briefing und vergleiche, wer nachfragt statt sofort zu pitchen.
Was eine Joomla-Agentur konkret für dich macht
Der größte Block ist fast immer Bestandspflege: Joomla-Core-Updates, PHP-Kompatibilität, Extension-Updates und das Aufräumen der Stellen, an denen früher jemand direkt im Core geschraubt hat. Der zweite Block sind Migrationen, denn Joomla 3 ist ausgelaufen und der Sprung auf Joomla 4 beziehungsweise 5 ist ein Umbau, kein Klick: Template auf Cassiopeia oder ein modernes Framework, Ersatz für Extensions, die es nicht mehr gibt, Datenbank und Sprachdateien sauber mitnehmen. Dazu kommen Erweiterungen im laufenden Betrieb: neue Formularstrecken mit RSForm oder Fabrik, Shop-Themen in VirtueMart, Mitgliederbereiche über das ACL-System, das Joomla im Kern deutlich feiner kann als die meisten Alternativen. Gute Partner bauen Anpassungen konsequent als Template-Override oder eigenes Plugin, damit dir das nächste Update nicht die Arbeit zerlegt - frag im Briefing ausdrücklich danach. Ein Teil der Anbieter deckt zusätzlich Hosting, Performance und Redaktion ab, ein anderer arbeitet rein als technischer Partner neben deinem internen Team. Beide Modelle funktionieren, sie brauchen nur unterschiedliche Absprachen darüber, wer im Zweifel den Deploy macht. Kläre früh, ob mehrsprachige Setups betreut werden, denn Joomlas Multilingual-Funktion steckt im Kern und will sauber aufgesetzt sein, sonst wird sie später zur Dauerbaustelle.
Woran du eine ernsthafte Joomla-Partnerschaft erkennst
Das erste Signal ist, wie jemand auf deine Ausgangslage reagiert: Wer ungefragt zum Wechsel auf WordPress rät, ohne deine Installation gesehen zu haben, verkauft ein Standardprodukt und keine Beratung. Ein guter Einstieg ist stattdessen ein kurzer Audit, bei dem Joomla-Version, PHP-Version, installierte Extensions und offensichtliche Sicherheitslücken durchgegangen werden. Achte auf Referenzen, die tatsächlich noch auf Joomla laufen, und frag ruhig nach dem Ansprechpartner: Bei kleinen Teams sitzt der Entwickler oft selbst im Call, was in dieser Nische ein echter Vorteil ist. Kläre Zugänge und Eigentum, bevor es losgeht - Domain, Hosting, Repository und Lizenzen für kommerzielle Extensions sollten auf dich laufen, nicht auf die Agentur. Vereinbare eine Reaktionszeit für Störungen und halte fest, was bei einem kritischen Sicherheitsupdate außerhalb der Geschäftszeiten passiert. Ein kleines Testprojekt mit klarem Umfang, etwa eine Extension-Ablösung oder ein Update im Staging, ist der beste Chemistry-Test vor einem großen Relaunch. Und ganz pragmatisch: Frag, wer deine Installation außer der einen Person noch kennt - bei einem Nischen-CMS ist das eine faire und wichtige Frage.
Preise und Aufwände 2026 als Richtwerte
Stundensätze für Joomla-Entwicklung liegen in Deutschland meist bei 90 bis 150 Euro netto, Freelancer und kleine Studios eher am unteren Rand, Agenturen mit Projektleitung und festen Servicezeiten am oberen. Ein Wartungsvertrag mit Core- und Extension-Updates, Backups und Monitoring startet bei rund 80 bis 150 Euro im Monat für eine überschaubare Seite und liegt bei komplexeren Installationen mit Shop oder Mitgliederbereich eher bei 250 bis 500 Euro. Die Migration von Joomla 3 auf Joomla 5 hat die größte Spannbreite: kleine Seiten mit Standard-Extensions landen bei etwa 3.000 bis 6.000 Euro, gewachsene Installationen mit Eigenentwicklungen, mehreren Sprachen oder Shop schnell bei 10.000 bis 20.000 Euro. Ein kompletter Relaunch mit neuem Design, Template-Bau und Inhaltsübernahme bewegt sich üblicherweise zwischen 8.000 und 30.000 Euro. Einzelne Erweiterungen im Bestand, etwa eine neue Formularstrecke oder eine Schnittstelle zur Warenwirtschaft, kosten meist 500 bis 3.000 Euro. Lizenzen für kommerzielle Templates und Extensions rechnest du extra, zusammen oft 100 bis 600 Euro pro Jahr. Alle Zahlen sind Richtwerte zur Einordnung deines Budgets - verlässlich wird es erst mit Angeboten auf Basis deiner konkreten Installation, und genau dafür lohnt es sich, drei Anbieter dasselbe Briefing rechnen zu lassen.
Häufige Fragen zu Joomla Agenturen
Wenn deine Seite läuft, gepflegt ist und dein Team das Backend kennt, gibt es selten einen zwingenden Grund für einen Systemwechsel. Joomla 5 wird aktiv weiterentwickelt und ist bei Mehrsprachigkeit und Rechteverwaltung im Kern stärker als viele Alternativen. Ein Wechsel rechnet sich vor allem dann, wenn zentrale Extensions deiner Seite nicht mehr existieren oder du dauerhaft keinen Dienstleister findest. Lass dir diese Entscheidung von einem Anbieter begründen, der beide Wege anbietet, nicht von einem, der nur einen davon verkauft.
Joomla ist eine Nische, deshalb ist die Anbieterdichte außerhalb der großen Städte dünn - das sagen wir offen. Die Betreuung läuft ohnehin fast immer remote, und die meisten hier gelisteten Unternehmen arbeiten bundesweit. Sortiere also lieber nach Bewertungen und Leistungsumfang als nach Postleitzahl und plane höchstens ein bis zwei Termine vor Ort ein, etwa zum Kickoff.
Nenn deine aktuelle Joomla- und PHP-Version, das eingesetzte Template beziehungsweise Framework und eine Liste der installierten Extensions - das allein spart eine ganze Rückfragerunde. Beschreib dann, was dich stört und was das Ziel ist, statt eine fertige Lösung vorzugeben. Ergänze Budgetrahmen, Wunschtermin und wer bei dir intern entscheidet. Wer darauf mit Rückfragen statt mit einem sofortigen Pauschalpreis antwortet, ist meist der bessere Partner.
Zuerst kommt die Bestandsaufnahme: Welche Extensions haben eine aktuelle Version, welche müssen ersetzt werden, wo wurde am Core gearbeitet. Danach entsteht eine Staging-Umgebung, in der Update, Template-Umbau und Datenübernahme getestet werden, ohne dass deine Live-Seite betroffen ist. Nach deiner Abnahme folgt der Umzug inklusive Weiterleitungen und einem Backup als Rollback-Netz. Rechne je nach Umfang mit vier bis zwölf Wochen und plane Zeit für deine eigenen Tests ein.
Nein. Die Reihenfolge entsteht aus einem neutralen Score aus Bewertungen, Vollständigkeit des Profils und Verifizierung. Bezahlte Pläne schalten Zusatzfunktionen frei, etwa Kontaktdaten bei Anfragen oder die Aufnahme in die Bestenliste, verschieben aber nie die Position gegenüber besser bewerteten Anbietern.
Für jede Seite, über die Umsatz oder Anfragen laufen, ist ein fester Wartungsvertrag die günstigere Variante, weil Sicherheitsupdates dann eingeplant statt improvisiert werden. Auf Zuruf funktioniert nur, wenn du intern jemanden hast, der Updates und Backups im Blick behält. Ein guter Mittelweg sind feste Quartalsfenster mit definierter Stundenzahl plus eine vereinbarte Reaktionszeit für Notfälle.
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