Ratgeber
Ehrliche Guides rund um Agenturen - Kosten, Auswahl und Vergleich je Fachrichtung. Neutral und ohne Marketing-Blabla.
Jour fixe mit der Agentur: Rhythmus, Agenda und was wirklich reingehört
Der Jour fixe ist der Herzschlag jeder Zusammenarbeit mit einer Agentur. Er entscheidet darüber, ob aus einem Auftrag eine echte Partnerschaft wird oder ob ihr euch nach vier Monaten nur noch gegenseitig Statusberichte vorlest. Ein Jour fixe heißt wörtlich übersetzt "fester Tag" - und genau daran scheitert er in der Praxis selten: nicht am Kalender, sondern an fehlender Agenda, unklaren Rollen und Entscheidungen, die niemand trifft. Dieser Leitfaden zeigt dir, welcher Rhythmus zu welchem Projekt passt, was in die Agenda gehört und was ausdrücklich nicht. Und woran du früh merkst, dass die Zusammenarbeit kippt.
Lesen →Das perfekte Briefing: wie du deiner Agentur gibst, was sie wirklich braucht
Die meisten Projekte scheitern nicht an der Agentur, sondern an dem, was ihr vor dem ersten Termin gesagt wurde. Ein Briefing ist kein Formular, das man abhakt, sondern der Punkt, an dem aus einem Auftrag eine Zusammenarbeit wird: Es legt offen, was du wirklich erreichen willst, was du dafür ausgeben kannst und woran ihr beide messt, ob es funktioniert hat. Wer hier zwei Stunden investiert, spart später oft Wochen an Korrekturschleifen und vierstellige Beträge an bezahlter Ratlosigkeit. Dieser Leitfaden zeigt dir Aufbau, Pflichtangaben und die Formulierungen, die einer Agentur tatsächlich weiterhelfen - inklusive der Warnsignale, an denen du merkst, dass ihr aneinander vorbeiredet. Am Ende hast du ein Dokument, mit dem du drei Anbieter fair vergleichen kannst, statt drei Angebote zu bekommen, die nichts miteinander zu tun haben.
Lesen →Lastenheft für Website- und Marketing-Projekte: Vorlage, Aufbau und Fallstricke
Ein Lastenheft ist die formalisierte Stufe deines Briefings: Es hält fest, was dein Projekt leisten soll, bevor irgendjemand über Lösungen, Systeme oder Tagessätze spricht. Genau deshalb entscheidet es mehr über den Projekterfolg als die Wahl der Agentur - denn ohne gemeinsame Grundlage vergleichst du Angebote, die von völlig verschiedenen Projekten ausgehen. In der Praxis scheitern Website- und Marketing-Projekte selten an schlechter Umsetzung, sondern daran, dass Auftraggeber und Dienstleister nach drei Monaten merken, dass sie nie dasselbe gemeint haben. Dieser Leitfaden zeigt dir den Aufbau eines belastbaren Lastenhefts, konkrete Formulierungen für Anforderungen, realistische Budgetspannen für 2026 und die Fallstricke, die typischerweise erst in der Abnahmephase sichtbar werden. Am Ende hast du ein Dokument, mit dem du drei bis fünf Agenturen wirklich vergleichbar anfragen kannst.
Lesen →Kick off Meeting mit der neuen Agentur: Agenda, Rollen und die ersten 30 Tage
Der Vertrag ist unterschrieben, die Auswahl liegt hinter dir, und jetzt sitzt ihr euch das erste Mal als Team gegenüber. Genau hier entscheidet sich, ob aus einem Auftrag eine echte Zusammenarbeit wird oder nur ein Dienstleistungsverhältnis mit Monatsrechnung. Ein gutes Kick off Meeting dauert selten länger als zwei Stunden, hat sechs klar getrennte Blöcke und endet mit einer Liste, auf der jeder Punkt einen Namen und ein Datum trägt. Dieser Leitfaden gibt dir die Agenda, die Rollenverteilung, die Unterlagen, die du mitbringen musst, und einen Plan für die ersten 30 Tage. Und er zeigt dir die Warnsignale, an denen du früh erkennst, dass die Chemistry doch nicht trägt.
Lesen →Service Level Agreement mit der Agentur: Reaktionszeiten, die halten
Ein Service Level Agreement klingt nach Konzernjuristerei, ist in Wahrheit aber das Gegenteil: die schriftliche Version dessen, was ihr euch sowieso versprecht. Es hält fest, wie schnell deine Agentur reagiert, wann sie erreichbar ist und was passiert, wenn es brennt. Ohne dieses Blatt Papier landet ihr bei Bauchgefühl - du findest zwei Tage Funkstille unhöflich, die Agentur findet sie normal, und irgendwann kippt eine gute Chemistry an einer Erwartung, die nie ausgesprochen wurde. Ein gutes SLA ist deshalb kein Misstrauensbeweis, sondern ein Partnerschaftswerkzeug: Es macht Verlässlichkeit messbar und nimmt euch beiden das Nachverhandeln im Stress ab. Dieser Leitfaden zeigt dir konkret, welche Kennzahlen sinnvoll sind, welche Werte am deutschen Markt 2026 realistisch sind und woran du erkennst, dass ein angebotenes SLA nur Deko ist.
Lesen →Scope Creep: wenn das Projekt wächst und die Stimmung kippt
Kaum ein Thema kostet Agenturprojekte so viel Geld und so viel Sympathie wie Scope Creep: Das Projekt wächst in kleinen Schritten, jede einzelne Änderung wirkt harmlos, und am Ende sitzen zwei enttäuschte Parteien am Tisch. Auf deiner Seite entsteht das Gefühl, für Selbstverständlichkeiten extra zu zahlen. Auf Agenturseite entsteht das Gefühl, unbezahlt zu arbeiten und trotzdem als unzuverlässig dazustehen. Beide Wahrnehmungen sind meistens berechtigt, weil niemand den Moment festgehalten hat, in dem sich der Auftrag verändert hat. Dieser Ratgeber zeigt dir, woher Scope Creep wirklich kommt, an welchen Zahlen du ihn früh erkennst und wie ihr Änderungen so regelt, dass die Zusammenarbeit sie aushält.
Lesen →Nutzungsrechte an Logo, Design und Content: wem gehört was nach dem Projekt
Der Moment, in dem Nutzungsrechte plötzlich wichtig werden, ist selten der Projektstart. Meistens ist es der Relaunch, die erste Plakatkampagne oder der Wechsel zu einer neuen Agentur - und dann stellt sich heraus, dass die Rechnung und die tatsächlich erworbenen Rechte zwei sehr verschiedene Dinge sind. Dabei ist Rechteklärung kein Misstrauensbeweis, sondern der unspektakulärste Teil einer guten Zusammenarbeit: Wer im Briefing zwei Absätze investiert, spart sich später eine unangenehme Diskussion mit Menschen, mit denen er eigentlich gern weiterarbeiten würde. Dieser Leitfaden zeigt dir, was du rechtlich wirklich kaufst, welche fünf Stellschrauben in jeden Vertrag gehören, was ein Buyout realistisch kostet und wie eine faire Übergabe aussieht. Ziel ist nicht die wasserdichte Klausel, sondern eine Partnerschaft, die auch dann sauber bleibt, wenn sie irgendwann endet.
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